Interne Verlinkungen

Eines der wichtigsten Rankingfaktoren von Google sind Verlinkungen. Viele denken beim Thema SEO an sofort an eingehende Links von anderen Domains. Hast du dir jedoch schon einmal angeschaut, wie viele deiner Unterseiten diese sogenannten externe Links erhalten haben? Ganz genau, die meisten verfügen nämlich nicht über externe Verlinkungen. Deshalb ist es umso wichtiger, selbst für die so wichtigen Links zu sorgen – über interne Verlinkungen.

Für das Ranking der Such­ergebnisse bei Google spielen Verlinkungen eine extrem wichtige Rolle. Hier unter­scheidet man zwei Arten von Links:

  • Externe Verlinkungen
  • Interne Verlinkungen

Während viele beim Thema SEO sofort an externe Ver­linkungen (Links von anderen Domains) denken, solltest du dich unbedingt auch um interne Ver­­linkungen (Links auf Unterseiten der eigenen Domain) kümmern.

Verlinkung

Bedeutung für das Crawling des Google-Bots

Bei der Indexierung ruft der Google-Bot eine Webseite auf und folgt dann den Links auf dieser Seite. Externe Ver­linkungen (oder auch Backlinks genannt) sorgen dafür, dass die Such­maschine mehr Ver­trauen zur ge­crawlten Seite aufbaut. Je höher die Qualität (Pagerank) und Quantität der Backlinks, desto stärker ordnet Google die Link­stärke ein. Das bezeichnet man auch als Link Juice. Aller­dings kann dieses Maß für die Wertigkeit von Links auch auf Unterseiten weiter­vererbt werden!

In der Praxis besitzen vermutlich die wenigsten Unter­seiten externe Ver­linkungen. Bei genauerem Nach­denken ist das auch logisch: Der Aufwand für vertrauens­würdige Backlinks wäre schlichtweg viel zu groß. Viel einfacher ist doch die Verlinkung auf weitere Unter­seiten von seiner eigenen Homepage aus, oder? Genau da setzen interne Ver­linkungen an.

Durch interne Verlinkungen kann man ein gutes Ranking bei Google erzielen, ohne viel Zeit und Geld zu investieren. Zum einen verbessert natürlich die Anzahl der Ver­linkungen auf eine bestimmte Unter­seite die Relevanz. Auf der anderen Seite spielt auch die Häufig­keit eine wichtige Rolle, mit der echte Nutzer auf einen internen Link klicken. Das wird auch in der Patent­schrift US8117209 von Google beschrieben. 

Die richtige Onpage Linkstruktur aufbauen

Die am häufigsten extern verlinkte Seite ist in der Regel die Startseite. Diese vererbt entsprechend den meisten Link Juice. Deshalb sollte die Link­struktur immer von der Start­seite aus aufgebaut werden und vom All­ge­meinen zum Speziellen verlaufen. Der Nutzer taucht dadurch immer tiefer in das Erlebnis ein. Bei Interesse für ein Thema kann er somit detail­lierteren Content erhalten. Sind die Inhalte aus einer anderen Kategorie eben­falls hilfreich, so machen auch Links von Unter­seiten der gleichen Ebene durchaus Sinn. Für Suchm­aschinen wiederum bedeutet der schwächer werdende Link Juice, dass die über­geordneten Seiten relevanter sind. Dadurch kannst du also die Such­maschinen­optimierung relativ schnell und einfach aktiv steuern.
linkstruktur

Die Ergänzung der klassischen Navigation

Die klassische Navigation einer Webseite befindet sich entweder oberhalb oder neben dem eigentlichen Content. Stößt der Nutzer beim Lesen auf ein interessantes Thema, müsste er also seinen Blick vom eigentlichen Text entfernen und sich zunächst den neuen Fokus (die Navigation) suchen. Psychologisch ist das äußerst unklug, weil man damit sehr viele Nutzer abhängen wird. Das kann ein wesentlicher Grund sein, weshalb die Absprung­rate deiner Webseite sehr hoch ist!

Viel schlauer wäre es doch, die relevanten Links direkt im Text bereit zu stellen, den der User gerade liest. Dadurch lässt sich das Nutzer­verhalten signifikant be­einflussen: Diese Methode ist eine Form des Call-To-Action (zu Deutsch: Handlungs­auf­forderung), welche nachweislich bessere Ergebnisse liefert.

Vorteile interner Verlinkungen im Überblick

  • Optimierte Google-Indexierung
  • Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit
  • Gezielte Stärkung bestimmter Unterseiten
  • Unterstützung der Standard-Navigation

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